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04.10.2017

EU-Fördertopf: 120 Millionen für 8000 neue WLAN-Hotspots - bis ins kleinste Dorf

Die EU verfolgt im Rahmen der Strategie EU 2020 die so genannte Digitale Agenda zum Europäischen Binnenmarkt und will damit einen Wirtschaftsraum zwischen den Mitgliedstaaten realisieren, der hauptsächlich auf die Bereiche Digitales und Telekommunikation ausgerichtet sein soll. Hauptziel des gesamten Programmes ist es, dass die europäische Wirtschaft im Digitalbereich Anschluss an die in dieser Hinsicht weit fortgeschrittenen Volkswirtschaften der USA, Japans oder Südkoreas findet. Dazu sollen 28 digitale Einzelmärkte durch einen großen Binnenmarkt ersetzt werden.

Neben großen Programmen zur Förderung der Digitalisierung und zum Ausbau der digitalen Netze hat die Kommission eine Initiative zur flächendeckenden Versorgung gestartet, um mehr Bürgern den Netzausbau zugutekommen zu lassen, und zwar unabhängig von Wohnort oder Einkommen.

Was wird gefördert?

Mit Wifi4EU soll es, laut Kommissionspräsident Jean-Claude Junckers, bis ins kleinste Dorf für EU-Bürger kostenlosen Zugang zu schnellem Internet geben - werbefrei und unkompliziert, über WLAN-Hotspots, die durch einmalige Registrierung an einem Portal zugänglich werden.   Am 12. September 2017 gab das EU-Parlament grünes Licht, und die Ausstattung des Programmes mit 120 Millionen Euro ist beschlossene Sache.

Wer wird gefördert?

Alle in Europa

WiFi4EU soll möglichst breitflächig ausgerollt werden, so dass BewohnerInnen und BesucherInnen tausender Gemeinden (mindestens 6.000 bis 8.000 bis 2020) EU-weit Zugang zu leistungsfähigen Internetanschlüssen kommen.

Lokale öffentliche Stellen

An der Initiative können sich öffentliche Stellen beteiligen, beispielsweise Gemeindeverwaltungen, Bibliotheken oder Gesundheitszentren. WiFi4EU übernimmt die Ersterrichtungs-Kosten (etwa Internet-Zugangspunkte, Switche, Software-Infrastruktur  etc.), die öffentliche Stelle zahlt die Netzanbindung und die Instandhaltung für mindestens drei Jahre.

Wie wird gefördert?

Gemeinden oder andere lokale öffentliche Stellen bewerben sich über das WiFi4EU-Portal, sobald der Zugang geöffnet wird. Das Antragsverfahren soll speziell Förderwerber aus kleinen, strukturschwachen Gemeinden, in denen es bis dato kein adäquates, kostenloses Internet gibt, bevorzugen und für gerechte Verteilung der Mittel sorgen. 

Der Förderwerber darf das Unternehmen, das die Struktur bereitstellen soll, frei wählen und erhält bei Zusage einen Gutschein. Diesen gibt er an das liefernde Unternehmen weiter, das ihn wiederum bei der EU-Kommission einreicht. Diese begleicht dann die Rechnung.

Wann wird gefördert?

Keine Zeit verlieren!

Wer die Förderung lukrieren will, muss dranbleiben, es gibt noch kein fixes Startdatum. Die Bewerbungsfrist ist noch nicht angelaufen, nach letzten Informationen soll es Anfang 2018 zur Vergabe der ersten Zusagen kommen. Jeder Förderwerber ist aber gut beraten, sich bald vorzubereiten, denn es ist nicht auszuschließen, dass das so genannte Windhundprinzip zum entscheidenden Faktor wird und der schnellere Förderwerber die Zusage erhält.

Am Laufenden bleiben mit der offiziellen Webseite zum Förderprogramm: https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/wifi4eu-kostenloses-wlan-fur-alle

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